Espresso
Espresso ist ein kleiner, konzentrierter Bezug: Heißes Wasser wird unter Druck durch einen fest gepressten Puck aus fein gemahlenem Kaffee gedrückt. In etwa einer halben Minute bekommst du ein sirupartiges Getränk mit einer goldenen Crema obendrauf ☕. Viele lieben ihn, weil er intensiv und schnell ist und die Basis für Latte, Cappuccino und Flat White. Er ist aber auch die kniffligste Methode. Mach dir also keine Sorgen, wenn deine ersten Bezüge seltsam schmecken: So hat jeder Barista angefangen, und kleine Änderungen bewirken viel.
Mahlgrad: Fein, wie Puderzucker, der sich noch ein bisschen körnig anfühlt
Wähl deine Art
- Dein erster Espresso aus dem KaffeevollautomatenBohnen einfüllen, Stärke und Tassengröße wählen, Knopf drücken, dann den Mahlgrad feinjustieren.5 min · leicht
- Espresso mit einer Maschine mit eingebauter MühleDirekt in den Siebträger mahlen, wiegen, tampen und einen 1:2-Bezug machen.10 min · etwas Übung
- Espresso mit Mühle und MaschineWiegen, mahlen, mit WDT umrühren, tampen und einen 1:2-Bezug mit Zeitmessung machen.10 min · braucht Übung
- Espresso von Hand: Hebelmaschinen und tragbare PressenGut vorheizen, sanft vorbrühen, dann gleichmäßig bis zu einem 1:2-Bezug pressen.12 min · braucht Übung
Begriffe, die du hören wirst
- Dosis
- Das Gewicht des trockenen Kaffeemehls im Sieb, in Gramm. 18 g sind eine übliche Startdosis für einen doppelten Espresso.
- Bezugsmenge
- Das Gewicht des flüssigen Espressos in deiner Tasse, in Gramm. Wiegen ist besser als nach Volumen messen, weil die Crema Milliliter ungenau macht.
- Brühverhältnis
- Bezugsmenge geteilt durch Dosis. 1:2 heißt: Aus 18 g Kaffee werden 36 g Espresso. Längere Verhältnisse schmecken leichter, kürzere intensiver.
- Extraktion
- Wie viel Geschmack das Wasser aus dem Kaffee löst. Zu wenig schmeckt sauer und dünn, zu viel bitter und trocken. Dein Ziel ist süß, genau in der Mitte.
- Crema
- Der rötlich-goldene Schaum auf einem Espresso, aus Gasen und Ölen. Frische Bohnen machen mehr davon. Ein schönes Zeichen, aber kein Maß für den Geschmack.
- Siebträger
- Der Griff mit dem Metallsieb, das den Kaffee hält und in die Brühgruppe der Maschine eingespannt wird.
- Tampen
- Das Kaffeemehl im Sieb flach und fest andrücken, damit das Wasser sich nicht durch lockere Stellen schleichen kann.
- Puck
- Die gepresste Kaffeescheibe im Sieb. Nach dem Bezug ist sie der feuchte Kuchen, den du in den Abfall klopfst.
- Channeling
- Wenn das Wasser einen schwachen Weg durch den Puck findet und dort durchschießt. Der Bezug läuft schnell und schmeckt gleichzeitig sauer und bitter.
- WDT
- Das Kaffeemehl im Sieb vor dem Tampen mit dünnen Nadeln umrühren, um Klümpchen aufzulösen. Kurz für Weiss Distribution Technique.